Hörempfehlung: Die Bibel – was mache ich damit?

Shownotes

Der Podcast "11 Minuten Bibel" ist gerade in der Weihnachtspause. In der Zwischenzeit empfehle ich dir aber eine Folge von einem anderen Podcast von ERF Medien Schweiz. Inspiriertes Durchhören wünscht dir Joni Merz.

«Ein altes, dickes Buch voller Regeln?» – So, oder so ähnlich klingt es oft, wenn Menschen an die Bibel denken. Viele halten sie für veraltet, schwer verständlich oder nur etwas für besonders Fromme. Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge nehmen wir dich mit auf eine Entdeckungsreise durch das meistgelesene Buch der Welt. Wir sprechen über Fragen wie: Was ist die Bibel eigentlich? Wie ist sie aufgebaut? Und wie kann ich anfangen, sie zu lesen und zu verstehen? Du erfährst, wie die Bibel entstanden ist, welche Bücher sie enthält und wie du einen Zugang zu ihren Texten finden kannst – ganz ohne theologisches Vorwissen. Die beiden Theologen Viviane Krucker-Baud und Leonardo Iantorno sind begeistert von der Bibel. Sie zeigen dir, dass sie viel mehr ist als ein veraltetes Buch: eine Sammlung lebendiger Geschichten, voller Hoffnung, Zweifel, Liebe und Fragen, die auch heute noch relevant sind.

Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/

Zu hören in dieser Folge:

  • Leonardo Iantorno (41): Masterstudent der Theologie und leitender Pastor einer Freikirche. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Rafz ZH.
  • Viviane Krucker-Baud (36): reformierte Pfarrerin und Co-Generalsekretärin bei der Schweizerischen Evangelischen Allianz. Sie ist verheiratet, wird bald zum ersten Mal Mutter und ist gerne in der Natur unterwegs.

Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

Links:

Transkript anzeigen

00:00:00: Beim Podcast «Eilf Minuten Bibel» sind wir im Moment immer neu in den Weihnachtspausen.

00:00:04: Nächsten Sonntag geht es weiter mit einer neuen Folge.

00:00:07: Und passend zum neuen Jahr diskutieren wir dort über die sogenannte Jahreslosung.

00:00:13: Also über ein Bibeltext, der wie ein Motto über dem neuen Jahr steht.

00:00:19: Für heute gibt es jetzt aber an dieser Stelle einen anderen Podcast, den ich dir empfehlen möchte.

00:00:23: Ein Volk vom Podcast «Glauben Kompakt», ein Volk, das um die Bibel geht und um die Frage, Wenn ich so eine Bibel in der Hand habe, vielleicht geht es auch in diesem neuen Jahr.

00:00:33: Was mache ich denn damit?

00:00:34: Wie kann ich anvollesen und verstehen, was da drin steht?

00:00:39: Antworten gibt es in der nächsten halben Stunde.

00:00:41: Ich hoffe, dass wir uns dann auch nächste Woche wieder gehören und dass du auch im neuen Jahr mit den elf Minuten Bibel unterwegs bist.

00:00:52: Dann kommt der Bibel nicht vorbei.

00:00:54: Ohne die Bibel geht es nicht.

00:00:55: Sie ist die Quelle, die wir über unserem Leben am meisten erfahren, als Christ.

00:00:59: Es ist das Buch, Die grösste Sammlung an Geschichten, an Informationen, an Fragen, an Liturgien und Literatur, die es gibt zum christlichen Leben.

00:01:10: ohne die Bibel, wird das nicht funktionieren.

00:01:13: Es gibt ja Leute, die sagen ja nicht nur, du leistest die Bibel, sondern die Bibel leistet dich.

00:01:17: Und auch, dass es in deinem Leben einreden kann oder manche Sachen aufdeckt, wo ich vorhin denke, ja, ich bin die geduldige Person, die es gibt, danach leise ich die Bibel.

00:01:28: Und merke auch, ich bin gar nicht so geduldig.

00:01:31: Aber ich muss vielleicht jemanden vergeben, den ich nicht vergeben habe.

00:01:34: Es deckt auch Sachen auf in meinem Leben und macht etwas mit mir.

00:01:38: Die

00:01:39: kristliche Spiritualität der Forscher versteht

00:01:43: Leben.

00:01:44: Ein Podcast von RF Media Schweiz.

00:01:48: Schön bist du bei den neuen Folgen von Glauben Kompakt.

00:01:51: In dieser Folge geht es um ein ganz dickes

00:01:54: Buch,

00:01:55: das aber immer noch das meiste verkaufte Buch der Welt ist.

00:01:59: Ich bin Evelyn Gwecknacht, freue mich, dass du dabei bist.

00:02:03: Bei mir im Studio sind zwei Leute, die sich ganz fest mit der Bibel beschäftigen und immer noch beschäftigen.

00:02:10: Die Vivianne Krucker-Bow ist reformierte Pfarrerin und Leo Leonardo Jantorno.

00:02:16: Er macht den Master in Theologie und ist leitenden Pastor in einer Freichele.

00:02:20: Willkommen.

00:02:21: Schön, dass du hier bist.

00:02:22: Ich freue mich.

00:02:23: Ja, dürfen wir hier sein?

00:02:25: Die Bibel kann ja im ersten Moment schon überwältigend wirken, wenn man sie aus einem Büchelgestell rausnimmt.

00:02:34: Ein dickes Buch.

00:02:35: Es kann gut sein, wenn man sich mit der Bibel anfängt zu befassen, dass man auch gar nicht weiss, wo fange ich an zu lesen, was das überhaupt auf sich mit all diesen Namen hat, die hier oben stehen, mit diesen Zahlen und und und.

00:02:52: Darum nehmen wir uns in dieser Folge Zeit, um das mal runter zu brechen.

00:02:56: In der nächsten Folge geht es darum, ob die Bibel überhaupt wahr ist.

00:03:02: Kann ich überhaupt glauben?

00:03:04: Aber jetzt erst mal die Bibel so basic.

00:03:07: Wie fange ich, wie gehe ich an das Buch an?

00:03:09: Leo und Vivian, was ist die Bibel für euch?

00:03:13: Ist die etwas Wichtiges?

00:03:16: Ja, das ist auch ziemlich für mich.

00:03:18: Also einerseits ist es natürlich ... Das ist das Instrument, das Pfarrerinn, das man hoffentlich

00:03:24: braucht.

00:03:25: Andererseits ist aber für mich persönlich als Christ oder Christin ein sehr wichtiges Buch.

00:03:31: Für mich ist es wirklich so ein endlicher Schatz, in dem wir gut entdecken dürfen, aber auch von Menschengeschichten, die mit guten Erfahrungen gemacht haben, die mich inspirieren, aber auch manchmal herausfordern und mich sehr viel lernen kann.

00:03:49: Ich versuche jeden Tag in der Bibel zu lesen und merke, es ist eine Nahrung, die ich brauche, wie zu morgen essen.

00:03:56: Und Inspiration auf den Arzt.

00:03:58: Genau.

00:03:58: Und

00:03:59: bei dir, Leo?

00:04:00: Ja, gut, ich lese jeden Tag die Bibel und schaue, weil ich über die Pasteur bin.

00:04:03: Das wäre dir wahrscheinlich ähnlich gewesen wie wir.

00:04:07: Was mich je länger ich sei, lese, dass ich da faszinierender finde.

00:04:11: Am Anfang macht es aus der Kindergottestdienstzeit alles Sinn, was man gehört hat von einer Jugendarbeiter oder einer Pfarrerin.

00:04:20: Je länger ich bin, leise ich, desto weniger komme ich daraus.

00:04:22: Und desto cooler finde ich das Buch.

00:04:24: Das

00:04:25: findest

00:04:26: du cool, wenn du daraus kommst.

00:04:27: Das ist auch ein Grund, warum ich mein Theologiestudium genossen habe und nicht mit aufhören kann, auch nachdem ich schon so viel fertig bin.

00:04:37: dieser Bibel nahezu gehen, mich mit diesem Buch auseinandersetzen, der so spannend, so inspirierend und so überaus ärgerlich manchmal ist.

00:04:48: Diese Spanik finde ich so schön.

00:04:50: Ich will meine Bibel überall mit hinein und es sagt viel aus, ich leise nicht so viel, sonst bin ich wirklich kein Freizeitleser.

00:04:57: Aber Bibelleser, das ist irgendwie ... Ich genieße das zum Beispiel wahnsinnig, dass ich das auf Arbeitszeit machen darf.

00:05:05: Das stimmt.

00:05:05: Das ist etwas vom Schönsten an meinem Job.

00:05:07: Ich darf die Bibel lesen und mich mit dem auseinandersetzen, das in diesem Buch steht, das manchmal etwas verwirrend ist und nicht immer noch alles ganz klar und manchmal einfach nur gut tut, zu sehen, was gut tut.

00:05:19: Aber würde ich sagen, wenn jemand sagt, ich möchte mich mal auf den christlichen Glauben einlassen, ich möchte hier mehr darüber erfahren, dann ist die Bibel eigentlich so der zentrale Nachschlagewerk.

00:05:34: Die Bibel braucht es, um den schlistlichen Glauben, Erforschen zu lernen, damit leben zu können.

00:05:40: Ja, das ist super.

00:05:41: Die Trigemord braucht die Nachschlagenwerke.

00:05:43: Da würde ich sagen, das ist die Bibel definitiv nicht.

00:05:46: Und ich weiss jetzt, wo ich mich in den Essel setze.

00:05:48: Aber die Bibel ist sicher eines nicht.

00:05:50: Es ist kein Ratgeber.

00:05:52: Also, sie steht auch in den guten Buchhandlungen nicht bei der Ratgeber, weil sie das mal auch kann sein.

00:05:58: Aber eigentlich, wie du sagst, man kann eigentlich ... Man kommt an der Bibel nicht vorbei.

00:06:04: Ohne die Bibel geht es nicht.

00:06:06: Sie ist die Quelle, die wir über unseren Glauben am meisten erfahren, als Christen.

00:06:11: Es ist dieses Buch die grösste Sammlung an Geschichten, an Informationen, an Fragen, an Liturgien und Literatur, die es gibt zum christlichen Glauben.

00:06:23: Ohne die Bibel wird das nicht funktionieren.

00:06:26: Und dementsprechend braucht es die.

00:06:28: Der Umgang damit, da werden wir heute noch darauf kommen.

00:06:31: Der finde ich ganz spannend, weil eben ist das Bibel jetzt ein Nachschlagenwerk, ist es ein Ratgeber, ist es ein Geschichtebuch, ist es einfach eine crazy Sammlung von Text.

00:06:43: Ich würde bei allem irgendwie alle nein sagen, was ist es denn, aber dann kann man jetzt im Glück noch etwas auf die

00:06:48: Spur.

00:06:48: An dem gehen wir auf jeden Fall noch in dieser Folge.

00:06:51: Jetzt möchte ich aber zuerst mit euch so ein bisschen in die Basics gehen, wenn ich jetzt die Bibel vor mir habe.

00:06:56: Weisst du?

00:06:58: Was ist da genau drin enthalten?

00:07:00: Ich lasse die auf und sehe z.B.

00:07:03: statt oben erster Mosin.

00:07:06: Nachher wieder nach hinten, fünfter Mosin.

00:07:08: Und wenn ich dann noch viel weiter in die Bibel hindere, Psalmen, was hat es mit diesen Namen auf sich?

00:07:16: Das Wort Bibel kommt vom rächischen Bibel aus.

00:07:20: Das heisst auch Bibliothek.

00:07:22: Das heisst, die Bibel steht aus mehreren Büchern und auch sind auch mehrere Autoren dahinter.

00:07:28: Man kann schon die Bibel von Anfang an bis zum Schluss lesen.

00:07:31: Es gibt sowieso ein roter Faden.

00:07:34: Es ist zwar auch nicht chronologisch geschichtlich, ganz.

00:07:37: Aber ungefähr kann man schon sagen, dass es von Anfang an von der Menschheit bis Ende, könnte man sagen.

00:07:43: Aber es ist schon nicht so ein Roman, in dem ich vorne anfange lesen kann.

00:07:48: Und dann habe ich den einmal durchgelesen.

00:07:51: Sondern es sind wirklich einzelne Bücher.

00:07:54: Sie gibt auch verschiedene Stile.

00:07:56: Es gibt auch Gesetzestext.

00:07:59: Gerade im alten Testament gibt es viel von diesen.

00:08:01: Es gibt Salme, das ist das Gebetsbuch, das König David viele eingeschrieben hat, wo er einfach seine Gebette aufgeschrieben hat, oder sie miedern zum Teil.

00:08:11: Oder im neuen Testament finden wir viele Briefe, die einer der ersten Jünger von Jesus, Paulus, den ersten Chilen geschrieben hat.

00:08:21: Lieber, wenn ich dich jetzt lieber lieben würde.

00:08:25: Das und das möchte ich dir jetzt mitgeben.

00:08:27: Ich habe gehört, ich habe dort diesen Problem.

00:08:29: Wir lesen eigentlich auch ziemlich private Briefe von Leuten, die das vor x tausend Jahren geschrieben haben.

00:08:37: In dem sind sie jetzt schon nicht ganz privat gewesen.

00:08:39: Es sind schon Leute, also Briefe, die an einzelnen Personen gerichtet sind, aber eigentlich sind sie immer an die ganzen Kirchen gerichtet.

00:08:44: Und in dem sind sie bewusst auch öffentlich.

00:08:46: Also die hat man auch umgeschickt.

00:08:48: Wir haben einen Brief von Ephesus und haben gesagt, schickert doch das weiter.

00:08:53: Oder als Ermutigung.

00:08:54: In diesem Sinn war es schon öffentlich, aber es gibt verschiedene Bücher, verschiedene Stile, verschiedene Ziele und verschiedene Autoren.

00:09:05: Ich bin überzeugt, dass es wirklich auch Menschen waren, wie du und ich, die das geschrieben haben.

00:09:11: Aber es war wie von Gott inspiriert, was sie schreiben sollen.

00:09:15: Jetzt sollte ihm es im Sinne, dass Gott ihnen das diktiert hat.

00:09:18: Ja, das Wort.

00:09:19: Genau.

00:09:20: Vielleicht

00:09:20: können wir noch sagen, dass bei der einen der Bücher im Alten Test der Mann, die aus Profeten kamen, die wirklich manchmal so eine Rede gegeben haben.

00:09:29: Ich könnte mich schon sagen, dass es von Gott diktiert war, aber irgendwie inspiriert.

00:09:34: Aber ich würde es nicht sagen, dass sie gar nichts Verstand abgestellt haben und einfach den Schreibern geschrieben haben.

00:09:40: Sondern sie waren wirklich Menschen.

00:09:41: Sie haben auch ihrem Stil geschrieben.

00:09:44: Man merkt zum Beispiel auch, wenn man das Assultisten-Mensch auf den Bräsch geschrieben hat, das noch auf den Griechen ist, man hat abzächerlich, dann hat z.B.

00:09:52: Paulus einen, der ganz viele Briefe geschrieben hat, den Stil geschrieben hat.

00:09:55: Wieso hat er seinen Schreibstil gehabt?

00:09:57: Also er ist ganz als Mensch, hat er das geschrieben, und durch ist es von Gott inspiriert gewesen.

00:10:02: Und das Faszinierende ist, wie du sagst, es hat verschiedene Stile.

00:10:06: Es ist eine Bibliothek.

00:10:08: Wenn ... Wenn du in eine Bibel hinein gehst, dann hat es irgendwo Abenteurroman.

00:10:11: Die gibt es in der Bibel auch.

00:10:13: Es gibt ein Gesetzbuch, also zum Beispiel eben ein Grundgesetz.

00:10:18: Gebt es auch in der Bibel.

00:10:19: Es gibt aber auch so ein ganz... Apokalyptische Bücher, die sich ein bisschen fancy Zukunftsbilden zeichnet.

00:10:28: Fantasy-Roman gibt es in einer Bibliothek auch.

00:10:30: Also eigentlich ist die Bibliothek, wenn man so wird, wirklich die klassische Bibliothek.

00:10:34: Du gehst hinein und es hat irgendwie verschiedene Stile für verschiedene Situationen von verschiedenen Leuten geschrieben.

00:10:40: Und doch hat es, wie einer unterfaden, es ist wie die Geschichte Gottes mit den Menschen.

00:10:45: Also wie Gott versucht hat, von Anfang an Menschen zu machen, sich die Kreativ ausdenken, ihre einzigartige Macht und wie man mit ihnen einen Weg geht.

00:10:55: Und dieser Weg ist äusserst dramatisch, auf und ab, ständig zu kommen und zu gehen.

00:11:02: Und immer wieder mischt sich Gott ein und man spürt vor allem ein, seine unglaublichen Riederschaft für die Menschen.

00:11:09: Weil er sie einfach nicht erzielen kann.

00:11:14: und sie ansprechen und sagen, da bin ich, mit mir dürfte der eigentlich unterwegs sein, ich habe euch gemacht und so.

00:11:20: Und die Menschen haben immer wieder das Gefühl, ja, das brauchen wir eigentlich nicht.

00:11:23: Und es ist so, je nachdem, wie die Geschichte zu büchern, lesen sich manchmal wirklich wie so eine riesige Romangeschichte, wo du merkst, oh wow, da gibt es auf und ab und auf und ab und irgendwann gibt es dann auch Zwischenziel und das macht die Bibel wahnsinnig spannend.

00:11:42: Ich finde es cool, dass du sagst, obwohl es einzelne Bücher sind, wie in einer Bibliothek, gibt es einen roten Faden durch die ganze Bibliothek.

00:11:52: Wie du gesagt hast, Leo, eine Geschichte, die Gott mit den Menschen hat oder Menschen mit Gott.

00:11:58: Und es geht sich immer danach, sehnt die Beziehung mit den Menschen zu haben oder nicht zu haben.

00:12:04: Es ist irgendwie auseinandergegangen.

00:12:05: Dann hat man es versucht, wieder zu flicken.

00:12:08: Das geht vor allem mit alten Testamenten.

00:12:10: dann geht der Mensch wieder weg von Gott und ist ein wenig hin und her.

00:12:14: Und dort wird auch immer darüber gesprochen, dass mal jemand kommt, der das ganze Beziehung wieder ganz macht.

00:12:20: Und das war eigentlich ein Hinweis auf Jesus, auf sich zu kommen.

00:12:24: Und um das geht es eigentlich im Neutestament.

00:12:25: Es ist eigentlich schön, dass man so einen roten Faden durch alle die Bücher durchzieht.

00:12:29: Ich möchte das ganz schnell aufgreifen.

00:12:31: Neutestament, altestament.

00:12:33: Also eben, es ist wie so in zwei verschiedenen Testamenten aufteilt.

00:12:38: Sind beide alt und neu gleich?

00:12:41: Wichtig.

00:12:41: Oder kann man sagen, ja, das Alten ist etwas älter und verstaubter.

00:12:47: Das Neue ist ein bisschen relevanter.

00:12:49: Ja,

00:12:49: man kann das Alten nicht ... Man versteht das Neue nicht ohne das Alten.

00:12:53: Und umgekehrt würde ich sagen, wird es auch schwierig.

00:12:57: Wenn man so eine Bibel in der Hand hätte, hätte ich das mal inrechnen.

00:12:59: Das grosse Klosterkiel war am Alltag.

00:13:01: Der hat einen wirklich grossen Bibel gehabt.

00:13:03: Er ist einen halben Meter auf irgendwelchen...

00:13:05: ...ich hätte es nicht

00:13:06: in der Hand auftuchen können.

00:13:08: Und das fühlt sich schon cool an, wenn man da so ein bisschen durchblättert.

00:13:11: Das Riesenbuch steht trotzdem wie in der, in der man die Heia hat.

00:13:15: Und Sparland ist ja, es hat ein AT, also das Alten-Destervant.

00:13:19: Es hat neun, dreizehn Bücher.

00:13:22: Also so zwei Drittel, ein Drittel kann man seiteilen.

00:13:25: Und das Neutestervant mit sieben und zwanzig Büchern ist ein bisschen... ist ein bisschen schmaler und es braucht sie wie beide.

00:13:33: Weil wenn man das Altentestament und Gottes Leidenschaft für die Menschen nicht kennt, dann macht es auch wenig Sinn, dass irgendein Sohn Gottes auf der Erde kommt und etwas in Ordnung wird bringen.

00:13:46: Das ist wie wenn du einen Film, wenn du auch die Ringe schaust und du fangst beim dritten Teil an, dann ist das ein cooler Film, aber der macht nur wenig Sinn, weil die fehlen... jeneste Stunde Vollgeschichte.

00:13:57: Und so, wie ich sage, braucht unbedingt beide.

00:14:00: Und sie sind beide auch gleich wichtig.

00:14:04: Sie sind auch sehr unterschiedlich auch entstanden.

00:14:06: Und auch, du hast gesagt, Sprache ist eine andere.

00:14:09: Die Welt war eine andere.

00:14:10: Weil die Bibel nicht über zwei, drei Jahre rausgeschrieben wurde, sondern über mehrere Tausende Jahre.

00:14:16: Und das macht die ganze Geschichte auch noch einmal ein wenig finnstofflich spannend.

00:14:20: Genau, darum muss man biblieren.

00:14:22: Ich habe mehrere Ebenen drin, wie man sie liest.

00:14:25: Einerseits kann man sie auch historisch lesen.

00:14:27: Es war wirklich zu dieser Zeit, wo es geschrieben wurde.

00:14:31: So ein Geschichtspur,

00:14:32: oder?

00:14:32: Genau, so eine Umgebung.

00:14:34: Was für Situationen waren diese Leute?

00:14:37: Geschichtlich, bei Jesus war es Römisch-Richt, wo sie geprägt hat.

00:14:41: Und natürlich alles rundherum.

00:14:43: Auch ein Beispiel, das Jesus erzählt, war natürlich in ihrem Kontext.

00:14:47: Das ist mega hilfreich, wenn man ... Wie Blam mit dieser Brille ist.

00:14:50: Und gleichzeitig ist es ein lebendiges Buch, das dort etwas komisch ist.

00:14:54: Nicht, dass da Figuren rauskommen, aber es ist ein Buch, das irgendwie ein Leben drin ist.

00:14:58: Es heisst auch der Geist von Gott oder der Heilige Geist, wo der Bibel drin ist.

00:15:03: Wenn es eben nicht einfach nur ein Menschenbuch ist, in dem Sinne, der einfach eben ein Geschichtsbuch ist und dann ist es fertig, sondern ich bin wirklich überzeugt, dass es hier geht.

00:15:13: und dass man auch das Reden von Gott spüren kann oder ausgehören.

00:15:16: Und dass es darum bis heute eine Bedeutung hat für uns.

00:15:20: Ihr habt gesagt, die Bibel besteht aus verschiedenen Büchern.

00:15:23: Da überlege ich mir, ob ich mir etwas auspicken kann, das mich jetzt mehr anspricht.

00:15:29: Es gibt hier die Psalme.

00:15:31: Auch lieder sind, poetisch.

00:15:35: Wenn ich jetzt mehr der Typ bin, liess ich dann halt nur die Psalme.

00:15:38: Lange mir das auch.

00:15:39: Oder wenn ich gerne Geschichten habe, gehe ich dann mehr so ins Altentest am Ende und ziehe immer die Geschichtsbücher rein.

00:15:46: Oder weisst du, wie relevant ist das Gesamtpaket relevant für mich?

00:15:50: Oder kann ich mir einzelne Sachen herauspicken?

00:15:53: Also wenn du das Beispiel mit der Psalme nimmst, die Psalme haben ja immer eine Geschichte.

00:15:57: Also, es gibt ganz viele Besamene, die von König David aus dem Alter-Tester-Meng geschrieben wurden und zum Teil auch zum Verstehen, warum er jetzt so ein dramatisches Lied schrieb oder gebät, macht Sinn die Geschichte, noch zu lesen, was gerade passiert ist, weil das hängt zusammen.

00:16:11: Und meistens oder oft kann man sogar sagen, das hat David dort und dort geschrieben.

00:16:16: In der und der Situation manchmal steht es sogar in der Besamene, das hat dieser Besamene David geschrieben, wo das und das war.

00:16:25: Irgendwann will ich wissen, wie David dort erlebt hat, sonst macht das keinen Sinn.

00:16:32: Ich glaube auch, dass es auf der anderen Seite völlig okay ist, mal so an die Bibel herzugehen.

00:16:36: Ich hätte ja nie gedacht, dass ich während des Studiums, wenn man es sieht, dann ist mein Lieblingsbuch dritter Mosel gewesen.

00:16:42: Und jetzt muss man so wissen, das ist sicher der gesetzlichste, trocknigste Teil der ganzen Bibel.

00:16:49: Da gibt es nur Gesetze.

00:16:50: Und die sind mega detailliert und sind auch mega schräg für unsere Ohren.

00:16:54: Ja, gar nicht in unserem Kontext.

00:16:56: Voll

00:16:56: nicht.

00:16:56: Das macht irgendwie auch keinen Sinn.

00:16:58: Und ich bin irgendwie auch nie ganz gestiegen, warum das mich monatelang so fasziniert hat.

00:17:03: Ich habe das aufgesogen und ich bin wirklich immer so einer Gesetze.

00:17:06: Es sind schön, so lange es mit mir nichts zu tun hat.

00:17:09: Es ist wie so faszinierend, was dich manchmal anspricht in der Bibel.

00:17:15: Es ist... Und gleich bin ich der Geschichte... Der abenteuerliche Geschichte.

00:17:20: Mensch, ich versuche immer wieder neu zu entdecken, wie Jesus in den Evangelien, wo sein Leben beschrieben wird, im Neutestament herauszufinden.

00:17:30: Was habt ihr wohl genau gedacht, wo das und das passiert ist?

00:17:33: Wie ist es Ihnen gegangen?

00:17:34: Und sich so zu vertiefen, macht etwas mit einem?

00:17:39: Leute, als wir im Blick in das, was sie waren, Und in diesem Sinn kann man ... Man kann es schon vorhin anfangen.

00:17:45: Das hast du auch gesagt.

00:17:46: Das kann man machen.

00:17:47: Ich würde jetzt vielleicht ... ... die Einfachheit, halber mit einem Geschichtsbuch anfangen.

00:17:52: Vielleicht im Neutestervent.

00:17:54: Mit einem von den Evangelien, Matthäus, Lukas, Markus, Johannes.

00:17:58: Eines von denen.

00:18:00: Aber eigentlich kann man die Bibel überall aufschlagen.

00:18:02: Aber man braucht schon das Gesamt.

00:18:05: Verstehe ich das richtig?

00:18:06: Wenn ich jetzt immer nur etwas von ... vom neuen Testament, oder ich leise immer nur Psalmen, dann ist es wie nicht, ich soll es sagen, nicht gleiche Beihaltung oder?

00:18:19: Oder auch, es kann auch gefährlich sein, oder?

00:18:22: Also wenn wir z.B.

00:18:23: einfach eins ... ein Buchlist oder eine Bibelstelle, das ist noch schlimmer.

00:18:27: Und sagt, ja, aber das steht ja.

00:18:28: Und eben, du hast vorhin ganz am Anfang gesagt, gerade, ob es jetzt ein Ratschlagerwerk ist.

00:18:33: Ich finde zum Teil schon auch, es kann uns irgendwie eine Orientierung schenken, die uns hilft, weil wir unser Leben gestalten sollen, also es wirklich auch unterstützend ist.

00:18:42: Aber immer wenn man dann vielleicht ... Es gibt einen Satz, ich sage etwas Radikales.

00:18:48: Ich komme fressen, da ist es heute tot und morgen leben wir nicht mehr.

00:18:52: Das steht in den Bibeln?

00:18:53: Genau,

00:18:53: zum Beispiel gibt es so einen radikalen Satz.

00:18:58: Wenn das einfach so leistet ... Das ist ein bisschen heikeln.

00:19:02: Darum ist es vielleicht schon sehr wichtig, dass man es im ganzen Kontext leistet.

00:19:05: Sicher in dem Inhalt dieses Buchs und auch weiss, wie das entstanden ist.

00:19:10: Aber auch in der gesamten Bibel.

00:19:13: Ja, man merkt, dass sich das auch manchmal aufhebt, oder dass man sagt, ja, aber da ist schon das, aber da ist schon das.

00:19:18: Und dann kommt man vielleicht zum anderen Schluss, also einfach isoliert zu lassen.

00:19:24: Die Geschichte ist ein Geschichte Work in Progress.

00:19:28: Und wenn man nur Teile liest, dann hat man immer nur den kleinen Aspekt dieser ganzen Geschichte.

00:19:33: Und dann merkt man zum Beispiel auch, dann widersprechen sich Sachen in der Bibel auch schneller.

00:19:38: Wenn man nur seine Lieblingssache ist und dann andere Sachen, die in eine andere Richtung gehen und man sich nicht die Mühe gemacht hat, das zu lesen und zu verstehen, ah okay, die sind in dieser Situation gewesen, deswegen hat Gott das so gemacht.

00:19:50: Und zu einer anderen Zeitung sagt Gott ja, jetzt sind wir an einem anderen Ort, wir haben auch ein bisschen Weg miteinander gemacht.

00:19:56: Gehen wir das ganz anders an?

00:19:58: Dann ist das weniger ein Widerspruch, obwohl es Widersprüche immer mehr geben wird mit Bibelenlesen, dass man es auch sieht und denkt, oder

00:20:05: nicht bestöhn.

00:20:07: Das widerspricht sich in meinen Augen.

00:20:09: Das ist wohl so.

00:20:11: Das ist übrigens ein Angrund, warum ich die Bibel super finde.

00:20:13: Sie ist nicht so allglatt.

00:20:15: Sie geht nicht immer einfach runter und alles ist gut.

00:20:18: und ich leise und denke, wow, aber erst im Gesamtbild gibt sie auch ein Gesamtbild ab.

00:20:25: Also wenn ich nur teile, ist es wie das, was ich über die Bibel weiss und auch über Gott herausfinde.

00:20:31: Kann halt sehr bruchstückhaft sein.

00:20:33: Aber weisst du, das mit diesem Gesamtbild ist ja noch schwierig.

00:20:35: Also wenn ich jetzt neue Anfänge in der Bibel lese und das alles für mich entdecke, kann ich ja nicht das wissen.

00:20:44: die ihr von einem Theologiestudium gemacht habt, jahrelang.

00:20:49: Ich kann mich dann als ganz normaler Mensch die Bibel verstehen.

00:20:56: Ich habe davon geredet, man soll es nicht einfach aus dem Kontext reißen, also einzelne Fersen.

00:21:01: Aber wie soll ich den Kontext kennen?

00:21:04: Als jemand, der jetzt nicht studiert ist, muss sich die Bibel studieren, um sie zu verstehen.

00:21:10: Ich glaube, es ist auch... Schön, dass du gesagt hast, es ist so Work in Progress, wie die Bibel entstanden ist.

00:21:17: Und ich glaube, das gleiche Wort kann man eigentlich auch in der Beziehung eines selbst mit der Bibel brauchen.

00:21:22: Es ist auch Work in Progress, also man muss nicht das Gefühl haben.

00:21:25: Ich habe eine Studie gemacht.

00:21:27: Ich muss alles wissen.

00:21:28: Auf einmal zeige ich, was mir liebste hat.

00:21:31: Mit Kai und so gibt es eine Versuchung.

00:21:34: Aber ich glaube, wenn man sich an die Bibel angetascht, ist es okay, dass man anfängt.

00:21:38: Du hast es gesagt, am besten bei den Biografien von Jesus zu starten.

00:21:42: Es ist leichter zu lesen oder einfacher zu verstehen.

00:21:46: Das ist auch okay, wenn man nicht alles versteht oder ich den Kontext kenne.

00:21:51: Und das gibt natürlich ganz praktische Hilfen auch.

00:21:54: Bei mir geht das Tee rein, wenn ich die Bibel so richtig anfange zu lesen.

00:21:59: Gibt es so Bibellesen?

00:22:00: Hilfen?

00:22:02: Text schreibt, das kann man lesen in der Bibel und dann schreibt jemand einen Kommentar dazu.

00:22:07: Das

00:22:07: sind so heftig, oder?

00:22:08: Genau, das sind

00:22:10: so heftig, was man bestellen kann.

00:22:12: Wir haben zum Beispiel mega cool für das Einsteigen in die Bibel.

00:22:15: Das ist nicht einfach so, ich verstehe das gar nicht.

00:22:18: Und jemand erklärt es noch in einem kurzen Kommentar.

00:22:21: Aber es

00:22:21: gibt auch Apps und so, oder?

00:22:23: Genau, es gibt auch Apps mit Lesenplänen, die man brauchen kann, die einfach so ein wenig einen sanften Einsteigen geben.

00:22:30: Ein grösses Interesse, dass man immer mehr entdecken will.

00:22:36: Ich wollte einen Studienbibli.

00:22:38: Das ist das mega Fetzbuch, das die Erklärungen unten hat, die historische Hintergründe stehen.

00:22:46: Ich fand es sehr interessant.

00:22:48: Aber es braucht man nicht von Anfang an.

00:22:50: Man kann auch mit den normalen Bibeln starten.

00:22:55: Ich glaube, es ist raus vor der Gische und dann würde ich auch ... Man muss sich vielleicht ein bisschen studieren.

00:23:04: Aber wie du es gesagt hast, man darf sich da Zeit lassen.

00:23:07: Es gibt da keine Prüfung.

00:23:08: Es ist ja nicht so, dass ich Bibelen leise und ich muss von Anfang an alles verstanden haben oder draus kommen.

00:23:16: Es gibt zum Beispiel, weil das eben all die Texts sind, statt zum Beispiel manchmal anstatt ein Liter, statt irgendes Maß, ein Wort, das du noch nie gehört hast.

00:23:25: und zum Glück gibt es in einer normalen Bibel, findest du hinten noch so, ah, das meint ihr mit dem.

00:23:30: Man merkt einfach, dass die Bibel ... Mit jedem Jahr, wo die Welt älter wird, ist das, was es gesehen ist, wieder weg von uns.

00:23:37: Und das macht es Verständnis, wie die auch funktioniert, haben die Menschen anders.

00:23:43: Das war keine Gesellschaft wie bei uns im XXI.

00:23:47: Jahrhundert.

00:23:47: Die sind anders miteinander umgegangen.

00:23:50: Da braucht es Zeit und da helfen Apps.

00:23:53: Oder es gibt auch ein Tool, das einem Bibel vorgelesen wird in Etappen.

00:23:57: Einzelne Bücher mit kurzen Gedanken dazu.

00:24:01: Ein paar Minuten in jeder Tag, das finde ich recht spannend.

00:24:03: Und in dem Sinne, man liest die Bibel, man kann sie als Geschichte lesen.

00:24:07: Aber irgendwie studiert man sie auch, weil man merkt, ich muss schnell klären, warum haben die das so gemacht?

00:24:16: Was ist denn ein Jünger?

00:24:18: oder was ist ein Fariser?

00:24:20: Das weiss man nicht.

00:24:21: einfach so.

00:24:22: Und dafür muss man sich übrigens auch nicht blöd fühlen, wenn man das nicht weiss.

00:24:27: Das ist einfach nicht mehr unsere Zeit.

00:24:29: Unsere Sprache auch.

00:24:30: Genau, nicht mehr unsere Sprache.

00:24:32: Und da merkt man auch, da braucht es ein bisschen Background.

00:24:35: Aber man hat das Leben lange Zeit, um sich da auf den Weg zu machen.

00:24:38: Und wie gesagt, mich beruhigt wahnsinnig.

00:24:40: Es gibt am Schluss keine Abschlussprüfung, die man bestach haben oder nicht.

00:24:45: Das ist eigentlich ... dann darf man einfach ständig dazu lernen.

00:24:48: Und was auch sehr hilft, die Bibelübersetzung.

00:24:51: Es gibt ganz viele verschiedene Besetzungen, auch im Deutschen.

00:24:55: Und das hilft auch, wenn man jetzt vielleicht nicht gerade die oberhochstehende Besetzung auch ganz alt Deutsch nimmt.

00:25:03: Man versteht das noch weniger, sondern wirklich etwas nimmt, was unsere heutigen Sprache entspricht und was einfacher ist, um zu lesen.

00:25:11: Ja,

00:25:11: weil die Ursprünge ist ja die Bibel in der Sprache.

00:25:14: Schrieben worden, die wir nicht studiert haben.

00:25:18: Hebrei ist, Griechen ist.

00:25:20: Es hat irgendwann mal jemand auf Deutsch übersetzt, aber dann gibt es innerhalb dieser Deutschübersetzungen noch mal ganz verschiedene Übersetzungen, weil sich die Sprache entwickelt hat.

00:25:30: Wir reden heute ja nicht mehr das Gleiche Deutsch wie noch vor ein paar Hundert Jahren.

00:25:35: Ist genau so.

00:25:36: Und ich glaube, dass sich die Leute auch sicher sind.

00:25:40: Von der Deutschübersetzung, die haben immer das Gleiche.

00:25:44: Ursprung.

00:25:45: Also, das sind ja nicht verschiedene Bibelen.

00:25:47: Das ist immer der gleiche Text.

00:25:49: Andere sind übersetzt.

00:25:50: Und die haben alle ihre Stärken und Schwächen.

00:25:52: Und das ist der Luxus, das wir uns in der Sprache leistet.

00:25:55: Und darum, dass wir irgendwie, ich weiss nicht, über zwanzig Übersetzungen haben, die so gängig sind.

00:26:00: Und die einen sind genauer und dementsprechend in unserer Sprache etwas holpriger.

00:26:05: Und andere sind viel einfacher, dafür manchmal etwas ungenau.

00:26:09: Das macht jetzt für das erste Lesen der Bibel ... Es gibt ein ganz fancy Projekt, in dem man versucht hat, die Bibel auf Gassersprache zu übersetzen.

00:26:20: Da wird viel darüber diskutiert, ob das geht oder nicht.

00:26:22: Ich finde es ein spannendes Experiment.

00:26:24: Ich werde jetzt mit dieser nicht meine Predigt vorbereiten am Sonntag.

00:26:27: Aber da gibt es ganz verschiedene.

00:26:30: Man muss ein wenig einen Zugang finden, auch sprachlich.

00:26:33: Das sind mir natürlich mega verwöhnt im Deutschsprachender Raum.

00:26:35: Es hat sehr, sehr gute Übersetzungen.

00:26:38: Was

00:26:38: würdet ihr dann raten, wenn jemand ganz frisch anfangs Bibel lesen möchte?

00:26:42: Welche Übersetzung ist da sinnvoll?

00:26:47: Ja, da gibt es ganz viele.

00:26:49: Also eine, die noch so vielleicht ... Es ist eine neue Überarbeit vor mir, weil du gesagt hast, dass ich die Einzelne manchmal nicht ganz genau beim Urtext, also eben bei diesem ursprünglichen Text, ist eine Hoffnung für alle.

00:27:04: Das ist so eine leichte Übersetzung oder die neue Kämpferübersetzung.

00:27:10: Das ganze neue Testament übersetzt und das Salme und das

00:27:14: alte Testament.

00:27:15: Genau, ein gewisser Teil, aber nicht alles.

00:27:18: Die sind jetzt auch noch dran, weil sie wirklich das alle kennen, dass es gleich sehr genau ist.

00:27:21: Und trotzdem ist es ein Deutsch, der mich versteht.

00:27:26: Das ist übrigens

00:27:26: auch ein klassisches Work in Progress.

00:27:28: Die übersetzt sich, die läuft schon seit über zwanzig, dreißig

00:27:32: Jahren.

00:27:33: Die sind schon mega lang da.

00:27:34: Die Hoffnung für alle ist sicher einfacher.

00:27:38: Ich gehe voll auf eine Übersetzung im Moment.

00:27:40: Ich finde, die schafft es.

00:27:43: So möglichst genau sein und noch vollziehbares Deutsch zu sehen.

00:27:48: Somit Wörter, die wir auch brauchen.

00:27:50: Aber ich finde auch die neuen Game-Übersetze, die finde ich echt cool.

00:27:53: So, einfach mal ein paar Tipps von euch für die Bibel-Lasse-Einsteiger.

00:27:59: Jetzt nennen Sie mich noch wunderschön langsam zum Schluss dieser Folge.

00:28:03: Weisst du wie ... Wie gönnt ihr im Alltag mit den Bibeln um?

00:28:08: Wieso ist die Bibel für euch heute noch in eurem Alltag relevant?

00:28:13: Das ist ein altes Buch, wenn man das so darf sagen, weil es ja wirklich uralt ist.

00:28:18: Und wir leben heute in so einer anderen Zeit.

00:28:20: Das haben wir vorhin gesagt, als zu dieser Zeit, wo die Menschen hier gelebt haben.

00:28:23: Warum ist es heute noch wichtig für euch?

00:28:27: Also ich lege das Bibel auch so mit verschiedenen Ebenen.

00:28:31: Also einerseits, ich habe schon gesagt, dass ich euch jeden Tag ... Versuche in den Bibel zu lesen, nehme ich mir meistens vor, ich habe auch schon die ganze Bibel, habe ich auch schon von vorne nach hinten gelesen.

00:28:41: Oder manchmal habe ich das Gefühl, jetzt würde ich wirklich gerne wieder mal das Buch lesen, eine erste Karinternbrief und mich etwas dort verteufen.

00:28:49: Und das kann manchmal sein, dass es einfach liss ist und es ist einfach okay, jetzt habe ich die Info.

00:28:54: Ich mache mir jetzt auch noch Tizen, mir hilft, dass mich besser zu konzentrieren.

00:28:58: Und ich saß gerade so, wow, jetzt hat mich das aus der Socke und ist jetzt voll in meine Situation.

00:29:05: Und manchmal gibt es aber diese Momente, die wirklich mega passt.

00:29:08: Und ich sage, oh ja, das kann ich jetzt gerade mega brauchen für meinen Alltag.

00:29:12: Und dann ist es auch okay, wenn es wieder so ist und es viel später vielleicht ist.

00:29:15: Oh, ich habe doch erst gerade die Stücke gelesen und dann erinnere ich mich wieder daran.

00:29:19: Und ein Bild, das wir noch in Spannung gefunden haben, der mir einmal erzählt hat, der Geschichte, der eine immer wieder in der Mönche sagt.

00:29:28: Es gibt einen Kessel, der dreckig ist.

00:29:31: Er sagt, du gehst zum Fluss und wässt das aus.

00:29:34: Dann geht es zum Fluss, nimmt Wasser, läuft zurück und merkt, dass alles Wasser draussen ist.

00:29:40: Er schickt ihn etwa zwanzigmal hin und her und denkt, was bringt das?

00:29:46: Das Wasser bleibt ja nicht.

00:29:48: Irgendwann sagt er mir, schau mal in diesem Topf.

00:29:53: Er war super.

00:29:54: Manchmal kann man so ein Bibel lassen sein.

00:29:58: Manchmal hat man das Gefühl, es geht hier und da wieder raus.

00:30:01: Ich weiss gar nicht, was ich heute Morgen gelassen habe.

00:30:03: Aber es macht etwas mit mir, mit meiner Seele, mit meinem Inneren, mit meinem Herz.

00:30:08: Und es verändert mein Herz auf ganz subtile Art.

00:30:11: Manchmal weiss ich nicht mehr genau, was das war.

00:30:15: Manchmal weiss ich auch nicht, was ich gestern gegessen habe.

00:30:18: Es ist auch nicht schlimm.

00:30:20: Manchmal ist es so voll.

00:30:22: trifft es einem mega und es verändert etwas mega mit dem Alltag.

00:30:27: Ich schreite mir diesen auf.

00:30:28: Es ist das Persönliches Wort.

00:30:30: Ich finde, es gibt so wie die beiden eben nicht.

00:30:34: Ich finde die Frage schwierig.

00:30:36: wenn sie uns gestellt wird, weil ich täglich Bibelen lese.

00:30:44: Das wäre spannend, um jemandem zu hören, der nicht in unserer Position, nicht in unserem Job ist, wie es dort geht.

00:30:51: Ich lehse tatsächlich wahrscheinlich sehr viele Bibelen und merke, wie die Herausforderung ist, sich an eine Zeit zu nehmen, in der ich die Bibel einfach für mich lese.

00:30:58: Ohne das muss eine Predigt entstehen oder ich muss ein Gedanke weiterverarbeiten.

00:31:04: Das finde ich echt der Herausforderung.

00:31:07: Wenn du den ganzen Tag mit dem Buch schaffst, dann zeige ich dir nicht mehr das gleiche Buch.

00:31:11: Und Lisa, ohne das hindere Gedanke entsteht ... Oh, da kannst du mal eine Predigt ausmachen.

00:31:16: Das ist echt nicht immer ganz einfach.

00:31:19: Um zu zeigen, wie die Bibel mir im Leben mega Trigrit hat, gab es mal eine Phase.

00:31:25: Es ist schon länger her, einige Jahre, in denen ich wirklich Mühe hatte zum Bibel zu lesen.

00:31:31: Und ich weiss gar nicht so genau, wieso.

00:31:32: Ich weiss nur noch, ich habe immer nur ein Stil gelesen.

00:31:36: Ein einziger Psaam, Psaamhunderteinundzwanzig.

00:31:39: Und ich habe das über Monate, dass der einzige Text war.

00:31:43: Aber ich glaube, ich habe noch nie so intensiv ein Text gelesen wie das.

00:31:47: Für mich ist so der Überlistung schnell, das sind so Psalme.

00:31:51: Schöne Wortbildhaft, so gebeten Liedstil, das geht schnell vergessen und das hat sich bei mir sehr tief einbrannt in meinem Leben hier, wie Gott ist, wie ich ihn ansprechen darf, was er für mich tut, wie ich mit dem Umgang, wenn ich es nicht so erlebe, wie ich es gerne habe.

00:32:10: Und da merke ich schon, der Zugang zu der Bibel ist so unterschiedlich wie deine Lebenszeit.

00:32:14: Situation.

00:32:15: Manchmal ist es ein Fers und der verändert alles.

00:32:18: Und manchmal sind es... Wie du.

00:32:20: das Beispiel, das du brauchst, ist lysisch und lysisch, und du hast das Gefühl, ich hätte etwas anderes können lesen.

00:32:26: Und doch verändert es dich.

00:32:28: Also das würde ich auch sagen, ist der grosse Unterschied von der Bibel zu irgendeiner anderen Lektüre.

00:32:33: Die Bibel wird dein Leben nicht so hinterlassen, wie du angefangen hast zu lesen.

00:32:39: Es wird dich... Es wird dich prägen, es wird Fragen stellen, es wird dich hinterfragen und ermutigen.

00:32:45: Und das ist in diesem Sinn eigentlich auch Teil des Abenteuers des Glaubens.

00:32:48: Entweder lasst dich auf diese Hinterfragen rein und die Ermutigungen ein und die Inspiration oder gehst safe und lasst es bleiben.

00:32:58: Aber es ist so, es ist auch das, es braucht ein bisschen Mut.

00:33:02: Da kommt man gerade in den Sinn, es gibt auch Leute, die sagen, Nicht nur du leistest Bibel, sondern die Bibel leistet dich.

00:33:07: Also es macht etwas

00:33:09: mit dir.

00:33:11: Und auch, dass es in deinem Leben einreden kann oder manche Sachen aufdeckt, die ich vorhin denke.

00:33:17: Ja, ich bin eine geduldige Person, was es gibt, danach leise ich die Bibel.

00:33:22: Und merke auch, nein, ich gehe gar nicht zur Geduldigung, aber ich muss vielleicht jemanden vergeben, den ich nicht vergeben habe.

00:33:27: Also es deckt auch Sachen auf in meinem Leben und macht etwas mit mir.

00:33:32: Ich möchte an dieser Stelle einen Punkt machen.

00:33:34: Es war mega spannend.

00:33:35: Leo und Vivian, mit euch ins Thema Bifle abtauchen.

00:33:39: Natürlich hat man hier noch viel mehr darüber reden, aber ich glaube so Basics haben wir einmal miteinander angeschaut.

00:33:45: Und wie gesagt, in einer nächsten Folge von Glaubenkompakt geben wir dann der Frage nach, ja, kann ich dieser Bibel überhaupt glauben?

00:33:54: Ist die überhaupt vertrauenswürdig?

00:33:56: Hat ja schliesslich Menschen geschrieben, etc.

00:33:58: All diese Fragen haben wir in der nächsten Folge beleuchten.

00:34:00: Nicht ich, sondern meine Kollegin Rahel Poller.

00:34:03: Schön, wenn du dann auch wieder dabei bist.

00:34:05: Leo und Vivian, danke vielmals, dass du hier warst.

00:34:08: Danke auch, es war schön.

00:34:09: Mega, danke.

00:34:11: Wir machen uns weiterhin auf die Reise der Christlichen Glauben, zu erforschen, besser zu verstehen und ich freue mich, wenn du weiterhin mit dabei bist und auch deine Fragen stellst, weil ja, sind wir ehrlich, wir schaffen es nie zum alle Fragen beantworten in so einer kurzen Podcastfolge und ich kann mir auch gut vorstellen, dass da auch immer wieder mal neue Fragen aufkommen und die darfst du auch gerne deponieren.

00:34:33: Über den Link in unseren Shownots kommst du auf ein Formular und dort kannst du deine Fragen platzieren.

00:34:39: Die nehmen wir auf und dienen sie in den letzten Folgen dieser Staffel beantworten.

00:34:45: Danke für deine Fragen.

00:34:46: Und danke auch, wenn du diesen Podcast weiter empfällst.

00:34:50: Falls du ihn interessant findest, das würde mich sehr freuen.

00:34:52: Und ich freue mich auch über deine finanzielle Unterstützung, weil er und andere Podcasts, die er auf Medien produziert, lebt von Spenden.

00:35:01: Danke für deine Unterstützung, ebenfalls über den Link in den Show-Notes.

00:35:07: Ich sage tschüss, bis zum nächsten Mal.

00:35:08: Ich bin Dibilin Gwecknacht.

00:35:11: Glauben kompakt.

00:35:12: Künstliche Spiritualitäten,

00:35:14: Forschen,

00:35:15: Verstehen,

00:35:16: Leben.

00:35:17: Ein Podcast von RF Mediaschweiz.

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